2 Comments

  1. Liebe Katrin,

    du sprichst mir aus der Seele! Ich finde es so heilsam, nichts zu tun. Das ist mir üblicherweise Kraftquelle und Ritual genug, um ganz bei mir anzukommen.

    Oftmals überrollen mich allerdings familiäre Aufgaben und ich verliere meinen achtsamen Rhythmus. Zeiten für das Nichtstun und Löcher in die Luft gucken bleiben plötzlich nicht mehr.

    Dann geschieht es schnell, dass ich mich so überreizt fühle, dass es in meinem Kopf nur so brummt. Gedanken feuern unentwegt durch mein Hirn, ich werde zapplig und nervös. Dann fällt es mir sehr schwer, mich über eine Meditation oder die Beobachtung meines Atems, wie du sie beschreibst und die ich normalerweise sehr liebe, zu entspannen.

    Bin ich erst einmal so überreizt, dass ich „nicht mehr runterkomme“, brauche ich Bewegung in der Natur. Ausdauersport, der mir hilft, Adrenalin abzubauen. Zeit in der Natur, um durch das Bewundern ihrer Schönheit, dem eigenen Gedankenstrom zu entkommen. Die Energie der Natur, um wieder in meine Ruhe zu finden. (Du hattest in deinem wertvollen Artikel https://katrin-ingrisch.de/tag/bewegung/ ebenfalls darüber geschrieben.)

    Danke für deine so ehrlichen Artikel, die mir willkommene Einladung zur Selbstreflexion sind.

    Alles Liebe, deine Inga

    • Katrin

      Liebe Inga,

      danke für deinen lieben Kommentar, über den ich mich sehr freue. Du hast völlig recht, manchmal hilft einfach nur, raus, sich bewegen, am besten in der Natur.
      Wenn der Kopf schon so voll ist, wird es allerhöchste Zeit. Deswegen sind mir so kleine „Ausstiegsmomente“ jeden Tag auch wichtig. Also zum Beispiel spüren, dass es Zeit wird, mich mal kurz zurückzuziehen, bei einer Tasse Kaffee oder Tee oder beim Duschen, so ganz unspektakulär. (-; Richtig genießen, dass ich genau das und nichts anderes gerade tue. Besonders, wenn mir alles gerade viel zu viel wird.
      Und komisch, aber selbst in solchen unruhigen Phasen passiert es dann trotzdem immer wieder mal, dass mir kreative Ideen kommen, die ich mir meist schnell aufschreibe, um sie im Alltagschaos nicht gleich zu vergessen. Wenn es dann wieder ruhiger wird in meinem Leben, krame ich sie raus und freue mich, dass sie noch da sind.

      Dir alles Liebe
      Katrin

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